Mit ihrer drama­tis­chen und emo­tionalen Stimme sowie ihrer darstel­lerischen Wand­lungs­fähigkeit ver­lei­ht sie der Titelfig­ur eine sen­sa­tionelle Ausstrahlung”, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über Mag­dale­na Anna Hof­manns Anna Karen­i­na in Bern. In großen Sopran­par­tien des deutschen und slaw­is­chen Fachs als auch in Mozart- und Operetten­rollen und in mod­ern­er Musik wurde die Sän­gerin bere­its auf vie­len wichti­gen inter­na­tionalen Büh­nen gefeiert.

In der Spielzeit 2022/23 gibt Mag­dale­na Anna Hof­mann unter anderem ihr Rol­len­de­büt als Marschallin in Der Rosenkava­lier am Lan­desthe­ater Salzburg, kehrt als Fremde Fürstin in Rusal­ka zurück an die Dres­d­ner Sem­per­op­er und singt Isol­de in Tris­tan und Isol­de am Staat­sthe­ater Wiesbaden.

In der Spielzeit 2021/2022 gab die Sopranistin ihr Haus­de­büt an der Sem­per­op­er Dres­den als Sarai in der Urauf­führung von Torsten Raschs Die andere Frau, ihr Debüt an der Oper Köln als Brünnhilde in Göt­ter­däm­merung (gekürzte Fas­sung für Kinder) und ihr Rol­len­de­büt als Brünnhilde in ein­er Neuin­sze­nierung von Die Walküre am Stadtthe­ater Kla­gen­furt. Als Isol­de ist sie in Jochen Bigan­zo­lis Pro­duk­tion von Tris­tan und Isol­de, mit der sie 2019 einen sen­sa­tionellen Erfolg in Hagen feierte an der Oper Halle zu erleben, wo sie auch in Zem­lin­skys Lyrisch­er Sym­phonie auf der Bühne ste­ht. In Hei­del­berg inter­pretiert Mag­dale­na Anna Hof­mann im Früh­jahr und Som­mer 2022 die Fremde Fürstin in ein­er Neuin­sze­nierung von Rusal­ka.

In den let­zten Jahren gab die Kün­st­lerin Haus­de­büts als Isol­de an der Staat­sop­er Han­nover, als Leonore in Fide­lio am Teatro Comu­nale in Bologna und wenig später in Hei­del­berg, sang Sieglinde in Die Walküre und Gutrune in Göt­ter­däm­merung in Min­den, Sieglinde mit den Krakauer Phil­har­monikern, Isol­de in ihrem viel­beachteten Rol­len­de­büt in ein­er Neupro­duk­tion von Tris­tan und Isol­de in Hagen (“Eine sen­sa­tionelle Ent­deck­ung im Wag­n­er-Reper­toire”, West­falen­post), Sieglinde in Tian­jin, Mendelssohns Lobge­sang mit den Warschauer Phil­har­monikern, als Kundry in Mond­par­si­fal Beta 9–23 bei den Berlin­er Fest­spie­len, die Titel­rolle von Jenö Hubays Anna Karen­i­na in ein­er Neupro­duk­tion an der Bern­er Oper, Schön­bergs Gur­re­lieder am Casa da Músi­ca in Por­to, in Kurt Weills Sil­bersee-Gesänge mit dem Phil­har­monis­chen Orch­ester von Warschau und Sieglinde in Die Walküre bei den Tirol­er Fest­spie­len in Erl.

Wichtige Auftritte der let­zten Jahre umfassen Frau in Schön­bergs Erwartung und Sen­ta in Der fliegende Hol­län­der an der Königlichen Oper in Kopen­hagen, Kundry in der Urauf­führung von Mond­par­si­fal alpha 1–8 (B. Lang / R. Wag­n­er) bei den Wiener Fest­wochen, Erwartung in der Berlin­er Phil­har­monie, der Birm­ing­ham Sym­pho­ny Hall und in Bern, Sen­ta am Aal­to-The­ater Essen und in Bonn, ihr Rol­len­de­büt als Sieglinde in Die Walküre in Min­den, Die fremde Fürstin in Rusal­ka am Aal­to-The­ater, ihr Rol­len­de­büt als Elsa in Lohen­grin in der Konz­erthalle von Cesis (Let­t­land) sowie Wag­n­ers Wesendon­ck-Lieder und Isol­des Liebestod in Porto.

Mag­dale­na Anna Hof­mann wurde in Warschau geboren und begann nach einem Gesangsstudi­um am Wiener Kon­ser­va­to­ri­um ihre Kar­riere als Mez­zoso­pran. Vor dem Debüt als Sopranistin trat die Kün­st­lerin bere­its an der Mailän­der Scala, dem The­ater an der Wien, den Bre­gen­z­er Fest­spie­len und weit­eren bedeu­ten­den Spiel­stät­ten auf.

Im Jahr 2011 debütierte sie als Con­tes­sa in Le nozze di Figaro in Klosterneuburg, worauf im sel­ben Jahr ihr gefeiertes Rol­len­de­büt als Kundry in ein­er Neupro­duk­tion von Par­si­fal in Tal­llinn fol­gte. Dem schlossen sich wichtige Debüts wie Schön­bergs Erwartung und Dal­lapic­co­las Il pri­gion­iero an der Oper von Lyon, Por­tia in André Tchaikowskis Der Kauf­mann von Venedig bei den Bre­gen­z­er Fest­spie­len sowie Konz­erte in unter anderem Osa­ka, Por­to, Stuttgart und bei den Herb­stlichen Musik­ta­gen Bad Urach an. Im Jahr 2014 feierte Hof­mann in ihrem Rol­len­de­büt als Sen­ta in Der fliegende Hol­län­der große Erfolge an der Oper von Lyon. Im fol­gen­den Jahr kehrte sie als Car­lot­ta in Schrek­ers Die Geze­ich­neten nach Lyon zurück.

Die pol­nisch-öster­re­ichis­che Sopranistin hat mit Diri­gen­ten wie Daniel Hard­ing, Kir­ill Petrenko, Daniele Gat­ti, Bertrand de Bil­ly, Michael Boder, Kazushi Ono, Hart­mut Keil, Lothar Königs, Ric­car­do Friz­za, Gae­tano d’Espinosa, Bern­hard Kon­tarsky, Patrick Sum­mers, Ale­jo Perez, Tomáš Netopil sowie Vladimir Fedoseyev und Regis­seuren wie Kei­th Warn­er, Àlex Olle (La Fura dels Baus), Nico­la Raab, Peter Stein, Frank Cas­torf, Stéphane Braun­schweig, Valenti­na Car­ras­co, John Full­james, William Fried­kin, Gerd Heinz, Daniel Slater, Lotte de Beer, David Bösch und Wal­ter Sut­cliffe gearbeitet.

Sep­tem­ber 2022